Erneuerbare Energien für die kasachische Wirtschaft

Runder Tisch Bild vergrößern Runder Tisch in Astana mit Unternehmern (© GIZ) Deutschlands politische Entscheidung, schrittweise zur erneuerbaren Energie überzugehen (Energiewende), trägt Früchte: Erneuerbaren Energien bilden eine feste Grundlage des gesamtwirtschaftlichen Energiesystems Deutschlands. Das Land schlägt jährlich neue Weltrekorde bei der Entwicklung alternativer Energien. Schon heute haben etwa 24 % der produzierten Elektroenergie eine grüne Herkunft, bis zum Jahre 2050 steigt der Anteil von erneuerbaren Energien bis auf 80 % an. Der Übergang zur Sonnen-, Wasser- und Windenergie trägt dazu bei, Wirtschaft und Industrie umweltfreundlich zu machen. Dank der Ausbreitung der alternativen Energie entstehen Tausende neuer Arbeitsplätze.

 

Kein Wunder, dass politische Entscheidungsträger und Unternehmer aus der ganzen Welt auf die Erfahrungen Deutschlands im Bereich der erneuerbaren Energien zurückgreifen möchten. Eine gute Möglichkeit, die deutschen Technologien kennenzulernen und Partner aus dem Bereich erneuerbarer Energien zu finden, eröffnet sich nun auch für kasachische Unternehmer – im Rahmen einer vierwöchigen Fortbildung in Deutschland. Der Aufenthalt wird von der Deutschen Gesellschaft für die Internationale Zusammenarbeit (GIZ) im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie organisiert. Auf der kasachischen Seite wird das Projekt vom Energieministerium der Republik Kasachstan und von der Nationalen Unternehmerkammer unterstützt.

  Vom 8. bis 16. April haben GIZ-Experten eine Informationsveranstaltungsreihe in fünf Regionen Kasachstans durchgeführt. Fast zwei Wochen lang trafen sie sich mit Vertretern kasachischer Unternehmen in Aktau, Taras, Schymkent, Almaty und Astana und informierten Interessenten über das Fortbildungsangebot.

  Runder Tisch in Schymkent Bild vergrößern Runder Tisch in Schymkent mit Unternehmern aus Südkasachstan (© GIZ) Währen der Fortbildung lernen die Teilnehmer und Teilnehmerinnen die neuesten deutschen Technologien bei der Produktion und Nutzung alternativer Ressourcen kennen. Sie besuchen die Hersteller von entsprechenden Anlagen, absolvieren interaktive Trainings zu aktuellen Managementthemen und bekommen die Möglichkeit, Direktkontakte mit potenziellen deutschen Geschäftspartnern zu knüpfen. Die Bewerbungsfrist endet am 15. Mai. Die Fortbildung findet vom 30. August bis 26. September 2015 in Kiel statt. Interessenten wenden sich bitte an das Büro des BMWi-Managerfortbildungsprogramms / GIZ (giz%27%de,yelena%27%kuleshova; +7 7172 901 641).